Spannt die Haut, rötet sie sich schnell oder verträgt sie plötzlich Produkte nicht mehr, ist meist die Hautbarriere geschwächt. Sie lässt sich wieder stärken, wenn man versteht, woraus sie besteht und was ihr fehlt.
Was die Hautbarriere ist und was sie schwächt
Die Hautbarriere ist die äußerste Schicht der Haut. Flache Hornzellen liegen wie Ziegel übereinander, dazwischen sitzen Lipide wie Mörtel: Ceramide, Cholesterin und freie Fettsäuren. Dermatologen nennen die Hautbarriere deshalb auch Ziegel-Mörtel-Struktur.
Diese Struktur hat zwei Aufgaben: Sie hält die Feuchtigkeit in der Haut und Reizstoffe draußen. Eine dichte Hautbarriere ist die Grundlage für glatte, ruhige Haut.
Die Lipide stellt die Haut selbst her. Für die Ceramide braucht sie allerdings Linolsäure, eine essenzielle Fettsäure, die der Körper nicht bilden kann. Linolsäure muss also von außen kommen.
Fehlen Lipide, entstehen Lücken im Mörtel. Durch diese Lücken verdunstet Wasser nach außen, und Reizstoffe dringen nach innen. Die Haut spannt, schuppt und rötet sich, sie brennt bei Produkten, die früher angenehm waren, und sie neigt zu Unreinheiten.

Was den Mörtel abträgt, kommt meist aus dem eigenen Badezimmer.
- Reinigung mit Tensiden. Schäumende Reiniger lösen Fett, und sie unterscheiden dabei nicht zwischen Schmutz und den Lipiden der Hautbarriere.
- Wirkstoffe in hoher Taktung. Fruchtsäuren, Retinol und Peelings tragen die oberste Schicht schneller ab, als sie sich erneuern kann.
- Emulgatoren. Sie halten in der Creme Fett und Wasser zusammen – und wirken auf der Haut genauso, indem sie die Lipide der Barriere lösen.
- Duft- und Konservierungsstoffe. Sie sind die häufigsten Auslöser für Reizungen, und jedes weitere Produkt bringt eigene mit.
- Umwelt. Trockene Heizungsluft, Kälte und intensive Sonne entziehen der Haut Wasser.
Wie man die Hautbarriere stärkt
Die Haut baut ihren Mörtel selbst wieder auf, wenn man ihr vier Dinge gibt.
- Ruhe. So wenige Produkte wie möglich, für einige Wochen ohne Tenside, Säuren und Retinol, ohne Duft- und Konservierungsstoffe. Dazu eine Reinigung, die aufnimmt statt löst.
- Die richtigen Lipide. Die Lipide, aus denen der Mörtel besteht, und Linolsäure als Baustein für die Ceramide.
- Wasser. Lipide halten nur fest, was da ist. Feuchtigkeit kommt über Wasser auf die Haut, über das Trinken und im Winter über die Luftfeuchtigkeit im Raum.
- Zeit. Die oberste Hautschicht erneuert sich in sechs bis acht Wochen. So lange braucht die Hautbarriere, um wieder dicht zu werden.
Warum Less dafür die ideale Pflege ist
Das Less Face Oil gibt der Haut die Lipide zurück, aus denen die Hautbarriere besteht, und es ist reich an Linolsäure. Es enthält keinen einzigen Zusatzstoff. Und es wird mit Wasser auf die warme Haut aufgetragen, denn auf warmer, nasser Haut ist die Hornschicht aufnahmefähig. Das Wasser bringt die Feuchtigkeit in die Haut, die Lipide halten sie dort. Weitere Pflegeprodukte wie Seren, Cremes oder Augenpflege sind nicht notwendig – so ergibt sich nur eine einzige Schicht, und die Haut bekommt die Ruhe, die sie braucht.
Das Light ist für normale bis ölige Haut gedacht, das Plus für trockene Haut, deren Hautbarriere mehr Lipide braucht.

Das Less Cleansing Clay reinigt mit feinen Tonpartikeln. Mit Wasser angerührt, bindet er Schmutz, überschüssigen Talg und Hornpartikel und wird anschließend abgespült. Der Mörtel der Hautbarriere bleibt dabei stehen.

Die Anwendung
Etwas Less Face Oil in die nassen Hände geben, gemeinsam mit warmem Wasser in das warme, feuchte Gesicht massieren und einziehen lassen. Das geht morgens oder abends, am einfachsten unter der Dusche.
Die ersten Wochen
In den ersten sechs bis acht Wochen stellt sich die Haut um. Sie kann in dieser Zeit mit Spannungen oder kleinen Unreinheiten reagieren – das geht vorüber. Wichtig ist, in dieser Phase dabeizubleiben.
Sylvia M. aus Berlin pflegt ihre Haut seit einem Jahr nur noch mit dem Less Face Oil. Sie schreibt:
„Die Anwendung ist eine kleine Umstellung, aber ich habe schnell gemerkt … die Haut entspannt und wird weicher. Ich bin 66 Jahre alt und erwarte keine Wunder, aber das ganze Hautbild ist feiner geworden, alle Rötungen sind dauerhaft verschwunden und die Haut sieht einfach gesund und schön aus."