Lucian Freud Buch
The Copper Paintings
„Ein Juwel von einem Buch." – David Dawson
Wir präsentieren das erste Buch von Less. Entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Lucian Freud Archiv. Mit Texten von Less-Gründer Dr. David Scherf und dem Kunstkritiker und Freud-Experten Martin Gayford. Weltweiter Vertrieb durch Yale University Press.
- Hochwertiges Hardcover mit Leineneinband
- Kupferschrift auf Einband
- 26 x 19 cm, englisch
- 80 Seiten, reich illustriert
- Gedruckt auf japanischem Kunstdruckpapier
- Zeigt zwei bisher unveröffentlichte Werke
- Zeigt erstmals das letzte Foto des gestohlenen Francis Bacon Portraits
- Mit Erläuterungen zu jedem Bild
Freuds Kupferbilder
In den frühen 1950er Jahren malte Lucian Freud (1922–2011) mehrere Bilder in Ölfarbe auf Kupferblech, einer Technik, die bei Künstlern des 17. Jahrhunderts beliebt, für einen Maler in der Mitte des 20. Jahrhunderts jedoch höchst ungewöhnlich war. Ursprünglich wurde angenommen, dass Freud nur eine Handvoll Kupferbilder gemalt hatte, tatsächlich waren es aber mehr als ein Dutzend – alle kleinformatig, emailglatt und von erstaunlicher Intensität. Nach einer zehnjährigen Forschung von David Scherf sind in diesem Buch zum ersten Mal alle von Freud gemalten Kupferbilder versammelt, darunter zwei Werke, die noch nie zuvor reproduziert wurden. Unter den Arbeiten befindet sich auch Freuds berühmtes Portrait von Francis Bacon. Das Bild wurde 1988 gestohlen und ist seither verschollen. Bei seinen Recherchen für dieses Buch entdeckte Scherf ein Foto, das das Portrait nur wenige Minuten vor dem Diebstahl zeigt. Dieses Buch ist das erste, das es veröffentlicht.
Über Lucian Freud
Lucian Freud mit Kunstkritiker Martin Gayford. Foto: David Dawson
Lucian Freud (1922–2011) war ein in Deutschland geborener britischer Maler und Zeichner und ist einer der bedeutendsten Portraitisten des 20. Jahrhunderts. Er war der Sohn des jüdischen Architekten Ernst Freud und ein Enkel von Sigmund Freud. Schon früh konzentrierte er sich auf Porträts und Akte, die er oft in eindringlichen Nahaufnahmen darstellte. Seine Arbeiten sind bekannt für ihre psychologische Durchdringung und die mitunter beunruhigende Untersuchung des Verhältnisses zwischen Künstler und Modell. Im Mai 2008 wurde sein Aktporträt „Benefits Supervisor Sleeping" bei Christie's in New York für 33,6 Millionen Dollar versteigert und machte Freud zum teuersten lebenden Künstler seiner Zeit.